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What the hell?

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Gestern war wieder Club 2. Ein Diskussionsrunde, auf oldschool, die verschiedene Themen aus verschiedenen (nicht immer nur dieses langweilige 2 pro 2 contra Meinungen) Sichten betrachten soll. Diesmal der Gesprächsstoff für die 90 Minuten Sendung war „Streitfall Schule“. Bei den ganzen Diskussionen rund um die Schule stellt sich mir eine zentrale Frage: Warum können (und wollen) die konservativen immer noch nicht verstehen, dass „Differenzieren“ nicht selektieren ist?

Oft hört man von der „sozialistischen Gleichmacherei“ bei den ganz wehementen GegnerInnen der Schulreform. Anstatt Kritik an dem Fundament und der Quintessenz (pädagogisches Konzept) einer „Gesamtschule“ zu üben, beschränken sie sich immer nur auf den Rahmen, in dem die Schule stattfinden soll. Nämlich eine Schule, die so stark differenziert, dass es nicht mehr nur zwei große Kategorien (AHS vs. HS) und mehrer kleine Kategorien gibt (Noten, Leistungsgruppen) sondern mindestens so viele wie SchülerInnen an der jeweiligen Schulen. Dagegen können auch die ganzen „Wir müssen mehr Differenzieren“ Menschen nichts haben oder? Wo liegt dann also das Problem der GesamtschulgegnerInnen? Probieren wir es also mal etwas tiefer in der Materie. Das pädagogische Konzept macht eine Schule zur Schule, es entscheidet ob eine Schule „gut“ oder „schlecht“ ist. Warum kritisiert das niemand von der LehrerInnegwerkschaft aka ÖVP? Haben sie Angst davor ein Konzept zu kritisieren, dem sie eigentlich nachlaufen weil sie ihre Kinder in Privatschulen stecken, in denen moderne Pädagogik, in der sich jedes Kind bestmöglich entwickeln kann und soll (so lange die Eltern dasnötige Kleingeld haben), schon längst real ist?  Oder liegt der Fokus der KritikerInnen wirklich nur auf der „Gleichmacherei“ ? Geht es den konservativen wirklich nur darum, soziale Schichten zu reproduzieren?

Geschrieben von klausii

April 4, 2008 um 9:07

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