Klausii’s Weblog

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Nicht alles wird gut.

mit einem Kommentar

Die Bildungspolitik in Österreich ist wieder im Blickpunkt der öffentlichen Interesse. Grund dafür sind einerseits die boomenden (Anmeldezahlen!) Schulversuche rund um die „Neue Mittelschule“ und der kürzlich stattgefundene Schulgipfel. Das ist gut. Vor allem weil sich etwas langsam aber doch ändert: die Öffentlichkeit versteht endlich, dass unsere Schule so nicht mehr weiter bestehen kann. Egal ob aus sozialem Gewissen oder wirtschaftlichen Überlegungen: eine neue Schule muss her. Eine Schule für alle. Schön und gut. Doch mit dieser Meinung geraten auch diverse Vorschläge an die Öffentlichkeit, gerade auch von befürwortern der Gesamtschule, die alles andere als sinnvoll sind. So zum Beispiel der Vorschlag, Schulen können sich in Zukunft die LehrerInnen selbst aussuchen. Meine Meinung dazu (auch zu sehen in Aaron Bruckmillers Blog):

Diese Schulautonomie die Schmied und Ploder fordern, ist nicht der richtige Weg um das Ziel, „bessere“ Schulen zu erreichen. Gerade so eine Auswahl fördert nur Schulen mit einem “interessanten” Standort. Das heißt Schulen, die jetzt schon über ein interessantes Angebot für LehrerInnen und SchülerInnen verfügen, werden durch solche Maßnahmen noch mehr gefördert. Diese Schulen, die meist in einem Gebiet liegen, in dem hauptsächlich BildungsbürgerInnen leben, und dadurch natürlich auch für LehrerInnen einen kurzen Weg zum Arbeitsplatz darstellen hätten hier einen großen Vorteil. Dadurch wird wieder selektiert. Denn gerade Menschen, einer bildungsferneren Schicht haben auch eine geringere Mobilität und können so wieder nur „zweitklassige“ Schulen besuchen.

Eine Möglichkeit, dieses Schulgefälle zu vermeiden wär einerseits die Verbesserung der Aus- und Weiterbildung sowie die permanente Evaluierung der einzelnen LehrerInnen u.a. durch SchülerInnen. Außerdem müssen die pädagogischen Konzepte so weit sein,  dass der Erfolg vom Unterricht nicht mehr nur von einer/einem LehrerIn abhängt. Wie so ein Konzept aussieht zeigt diese Schulen ganz gut: Europaschule // Helene Lang Schule

 

Geschrieben von klausii

April 4, 2008 um 12:10

Veröffentlicht in Uncategorized

Eine Antwort

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  1. Lieber Klaus,

    ebenfalls netter Blog.

    Doch lassen wir die Lobhuddelei ;-)

    Ich habs zwar bei mir schon gepostet, aber ich kann das nicht so stehen lassen. So wie du das schreibst, sieht es so aus als würde ich bedenkenlos die „Schulautonomie“ unterschreiben. natürlich braucht das Begleitersscheinungen, die wichtigste natürlich: eine sinnvolle Ausbildung aller LehrerInnen. Abgesehen davon, dass es sonst zu einem sozialen Problem kommt (oder besser gekommen ist), bedeutet einE „schlechte“ LehrerIn so um den Daumen mindesten 300 Geschädigte.

    aaron

    April 7, 2008 um 8:24


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